16.11.2018 - 14:12

Exklusivinterview mit Darcy Krogh, CEO von Global Daily Fantasy Sports Inc.

Die Insiderkäufe in den vergangenen Wochen und eine Reihe von positiven Unternehmens-nachrichten waren Grund genug für uns, zu Wochenbeginn ein Exklusivinterview mit Darcy Krogh, CEO von Global Daily Fantasy Sports Inc. (WKN: A2H9MT), zu führen.

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21.06.2018 - 11:45

Deutsche Rohstoff AG: CEO-Exklusivinterview zur Beteiligung Almonty Industries

Gestern hatten wir die Gelegenheit, uns persönlich mit einem Großaktionär der jüngsten Profiteer-Neuvorstellung Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) an einen Tisch zu setzen. Die Almonty-Aktie hat gestern ein neues Jahreshoch markiert und ...

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23.05.2018 - 09:00

Exklusives CEO-Interview mit Pacific Rim Cobalt

Die Insiderkäufe in den vergangenen Wochen und eine Reihe von Nachrichten aus dem Kobalt-Sektor waren Grund genug für uns, in der vergangenen Woche ein Exklusivinterview mit Ranjeet Sundher, CEO von Pacific Rim Cobalt Corp. (WKN: A2JSSL), zu führen.

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Pacific Rim Cobalt Corp.

Exklusives CEO-Interview mit Pacific Rim Cobalt

23.05.2018 - 09:00 von Profiteer

Die Insiderkäufe in den vergangenen Wochen und eine Reihe von Nachrichten aus dem Kobalt-Sektor waren Grund genug für uns, in der vergangenen Woche ein Exklusivinterview mit Ranjeet Sundher, CEO von Pacific Rim Cobalt Corp. (WKN: A2JSSL), zu führen.

Profiteer: Ranjeet, der deutsche Bundesrat hat eine Resolution verabschiedet, in der ein Verbot von Verbrennungsmotoren bis 2030 gefordert wird. Der parteiübergreifende Beschluss fordert von der EU-Kommission in Brüssel die Umsetzung eines Verbots, welches dafür sorgen würde, dass ab 2030 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge verkauft werden. Glauben Sie, dass dies durchkommt?

Ranjeet Sundher: Ich bin optimistisch, dass es so sein wird. Viele Länder setzen Verbote durch und Sie sehen fast monatlich eine neue Regierung, die dies umsetzt. Die Welt bewegt sich in Richtung Elektrofahrzeuge, und diese Regierungsmandate helfen dabei, den Prozess schneller voranzutreiben, was für uns sehr vorteilhaft ist. Autohersteller übernehmen selbst die Initiative und sagen, dass sie bis 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr herstellen werden. Daher denke ich, dass die Dinge schon im Fluss sind.

Profiteer: Ivan Glasenberg, CEO von Glencore, sagte im März, dass die Automobilindustrie zu spät realisiere, dass China den Großteil der weltweiten Versorgung mit dem Batterierohstoff Kobalt kontrollieren werde. Teilen Sie seine Meinung?

Ranjeet Sundher: Wir stimmen zu 100 Prozent zu. Wir sind gerade von einer Reise nach China zurückgekommen und es ist im Vergleich zu nordamerikanischen und europäischen Industrien wie Tag und Nacht. China verbraucht mehr als 60 Prozent des weltweiten Kobalts, forciert Abnahmeverträge und investiert sogar in Explorationsunternehmen, was ziemlich selten für sie ist.

Wir sprechen mit Fonds, die jetzt ausschließlich für Investitionen in den Kobaltsektor aufgesetzt werden, und viele der Batteriehersteller haben Investment-Abteilungen, die sich mit dem Sektor befassen. Die japanischen und koreanischen Märkte verhalten sich ähnlich schnell und sichern sich Nachschub von ziemlich weit her.

Das ist perfekt für uns, denn unser gesamter Fokus liegt auf dem ostasiatischen Markt. Es ist der größte Markt; umfasst bevölkerungsreiche Länder; hat Regierungsmandate und Subventionen für saubere Energie und Elektrofahrzeuge sowie Hersteller und Investoren, die den Bedarf an Kobalt (und Nickel) verstehen.

Profiteer: Heutzutage verfügt die Demokratische Republik Kongo über sechs der zehn größten Kobaltminen der Welt. Vor allem durch chinesische Investitionen wird die zentralafrikanische Nation bis 2022 die neun größten Kobaltproduzenten stellen. Sehen Sie das als Bedrohung für Ihr Geschäft?

Ranjeet Sundher: Ganz und gar nicht. Wie bereits erwähnt, gehen die Chinesen bei der Jagd von Kobalt aggressiv vor und sind bereit, in weit entfernte und schwierige Länder zu gehen. Wir haben mit chinesischen Unternehmen gesprochen, die in der Demokratischen Republik Kongo tätig sind und diese suchen noch immer nach Kobalt in anderen Ländern, und sie wissen, wie schwierig das ist, weil das Universum der investierbaren Unternehmen sehr begrenzt ist.

Wir haben das Glück, unsere Projekte in Indonesien zu haben, was quasi in Chinas Hinterhof liegt, und ein Gebiet ist, welches auf eine lange Geschichte des Bergbaus und der Zusammenarbeit mit den Chinesen zurückblicken kann. Darüber hinaus ist Indonesien Teil der neuen Seidenstraße Chinas (One Belt, One Road), die von großer Bedeutung ist.

China verfügt über Kapitalkontrollen und der einfachste Weg für chinesische Unternehmen, anderswo zu investieren, ist, wenn man an die Regierungspolitik gebunden ist, und die One Belt, One Road-Politik ist für Ressourcen und Infrastruktur von Bedeutung.

Profiteer: Der Absatz von batteriebetriebenen, Plug-in-Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen in China stellt den größten Markt der Welt dar und könnte nach Schätzungen des chinesischen Verbandes der Automobilhersteller in diesem Jahr um mehr als ein Fünftel auf über eine Million steigen. Sie haben gerade eine Geschäftsreise nach China beendet. Wie war das Feedback zu Ihrem Vorzeigeprojekt?

Ranjeet Sundher: Das Feedback war fantastisch. Wie wir besprochen haben, ist China in diesem Sektor aggressiv unterwegs und der Weltmarktführer. Wir trafen uns mit einigen der größten Batterieproduzenten in diesem Bereich sowie mit Rohstofffonds und die Bestätigung, die sie unserem Geschäftsmodell gaben, war unglaublich motivierend.

Wir suchen einen chinesischen Partner und diese Reise war der Beginn dieses Prozesses. Jeder verstand, welchen Vorteil wir mit der Nähe Indonesiens zum chinesischen Markt haben, und einige der Firmen zeigten uns sogar ihre Zahlen zum internen Kobalt-Bedarf und diese waren ziemlich erstaunlich. Chinesische Unternehmen handeln traditionell nur langsam, und so wurden wir von den erhaltenen Antworten positiv überrascht.

Profiteer: Pacific Rim Cobalt hat gerade zwei Bohrgeräte mobilisiert, um ein umfangreiches Explorationsprogramm auf seinem 5.000 Hektar großen TNM-Projekt in Indonesien zu beginnen. Was können Anleger von den ersten Bohrergebnissen erwarten?

Ranjeet Sundher: Ich denke, dass die Anleger Ergebnisse erwarten sollten, die mit der historischen Schätzung übereinstimmen - 1,37 Prozent Nickel und 0,11 Prozent Kobalt und hoffentlich ein höherer Kobalt-Gehalt.

Die vorherige Arbeit wurde hauptsächlich von US Steel gemacht und es ist eine unglaubliche Leistung. In den 1970er Jahren gaben sie über 10 Mio. USD aus, was heute ungefähr 80 Mio. USD entsprechen würde. Allerdings konzentrierten sie sich auf das Nickel, so dass sie dem hochgradigen Kobalt nicht nachgingen. Wir wollen unseren Kobalt-Gehalt in die Nähe der hochgradigen Bohrergebnisse von 0,14-0,19 Prozent bringen.

Profiteer: Elon Musk sagte kürzlich, dass es ihm gelungen ist, andere führende Batteriehersteller zu schlagen, indem man die Menge an Kobalt mit einer eigenen Batteriechemie reduziert hat. Das Kobalt wird in der Batteriekathode verwendet, um die Stabilität in der Batteriezelle aufrechtzuerhalten.

Die Nachfrage nach Batterien macht aufgrund des Wachstums bei Elektroautos rund die Hälfte des weltweiten Kobaltverbrauchs aus. Wie werden sich die Entwicklungen von Tesla auf die Nachfrage im Hinblick auf Kobalt in der Zukunft auswirken?

Ranjeet Sundher: Das ist ein großartiger Punkt. Tesla verwendet eine Nickel-Kobalt-Aluminium-Chemie (NCA), die weniger auf Kobalt als auf den anderen Materialien beruht. Tesla ist derzeit nicht und wird auch zukünftig nicht der marktbeherrschende Käufer von Kobalt sein, und das ist in Ordnung. Teslas Ankündigungen sorgen für Schlagzeilen, aber das ist es auch schon. Darüber hinaus sind sie stark auf Nickel angewiesen, welches eines der Produkte ist, die wir hoffen zu produzieren - daher brauchen sie unser Produkt immer noch.

Allerdings verwenden fast alle Unternehmen eine Lithium-Kobalt-Oxid- (LCO) oder eine Nickel-Kobalt-Mangan-Batterie (NCM), die stärker auf Kobalt angewiesen ist. NCM ist die Zukunft und der aktuelle Trend ist, 5:2:3 und 6:2:2-Verbindungen (das wären 5 Teile Nickel, 2 Teile Kobalt und 3 Teile Mangan bzw. 6 Teile Nickel, 2 Teile Kobalt und 2 Teile Mangan) zu einer Kombination von 8:1:1 und 6:2:2 zu ändern.

Das wird die Menge an Kobalt in den nächsten Jahren verringern, da die Technologie an Bedeutung gewinnt, aber es gibt einige wichtige Vorbehalte. Einerseits erwartet Benchmark Intelligence, dass dies bis 2022 keine Auswirkungen haben dürfte. Andererseits ersetzt es das Kobalt durch Nickel - eines unserer Produkte. Es ist also wieder einmal ein Nettonutzen für uns.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Kosten für elektrische Batterien in Bezug auf Kosten/Energie fast die gleichen wie für Verbrennungsmotoren sind. Wenn es billiger wird, werden wir schließlich eine noch schnellere Einführung von Elektrofahrzeugen sehen, die möglicherweise 100 Prozent erreichen dürfte.

Profiteer: Die Eurasian Resources Group will mit ihrem Betrieb in der Demokratischen Republik Kongo zu einem der weltgrößten Kobaltproduzenten aufsteigen und wird in den nächsten zwei Jahren bis zu 1 Mrd. USD ausgeben, um die Produktion bei seinem RTR-Projekt auf 300.000 metrische Tonnen Kupfer pro Jahr und 20.000 metrische Tonnen Kobalt pro Jahr zu erhöhen.

Das Problem der ERG ist, dass der Klimawandel dazu geführt hat, dass durch geringe Niederschläge weniger Strom durch die hydroelektrischen Staudämme in der Demokratischen Republik Kongo erzeugt wurde, so dass die ERG aufgrund von Energiemangel bereits Produktionskürzungen hinnehmen mussten. Ist die Energieversorgung in Indonesien ein Problem für Sie?

Ranjeet Sundher: Das ist eine ausgezeichnete Frage. Es ist zu früh, um zu sagen, wie hoch unser exakter Energiebedarf sein wird, aber die Verarbeitungsoption, von der wir denken, dass sie am besten unseren Bedürfnissen entspricht, ist nicht übermäßig energieintensiv. Es gibt staatliche Energiequellen in der Gegend. Wir können mit Generatoren zusätzliche Energie erzeugen. Wir erwarten nicht, dass wir mehr als das brauchen werden.

Profiteer: Mercedes-Benz-Eigentümer Daimler hat kürzlich ein Menschenrechtskontrollsystem eingeführt, um sicherzustellen, dass sein Kobalt nicht aus Kinderarbeit in der DR Kongo stammt. Ist Kinderarbeit ein Problem in Indonesien?

Ranjeet Sundher: Die Menschenrechtsprobleme in der Demokratischen Republik Kongo sind ein großes Problem, da schätzungsweise 15 Prozent des Kobalts aus dem Gebiet von diesen Problemen betroffen sind. Dies ist größtenteils auf Bergbau mit einfachen handwerklichen Mitteln in der Region zurückzuführen. In Indonesien ist dies nicht der Fall.

Die Unternehmen, die Nickel-Laterite ausbeuten, sind in der Regel größere Unternehmen. Damit will ich nicht sagen, dass Bergbauunternehmen nie Probleme mit ihren Arbeitern haben, aber nicht in der gleichen Art und Weise. Die Kinderarbeit geht wiederum größtenteils auf den Kleinstbergbau zurück. Glencore wird diese Probleme nicht haben. Ich bin mir sicher, dass Daimler eine gründliche Prüfung durchführen wird, um dem Markt zu zeigen, dass ihr Kobalt sauber ist. Wir nutzen lokale Arbeiter und Auswanderer. Die Lokalregierung ist glücklich, uns dort zu haben.

Profiteer: Kobalt wird selten als ein bergfeines Metall gefunden; es tritt als Nebenprodukt von Metallen wie Nickel, Kupfer und Blei auf. Was macht Ihr Flaggschiff-Projekt in Indonesien so attraktiv?

Ranjeet Sundher: Das ist richtig. Was unser Projekt so attraktiv macht, ist der oberflächennahe Nickel-Kobalt-Laterit. Wir haben zwei von drei Komponenten einer Batterie. Batterieunternehmen können in ihren Laboren an der Reduktion von Kobalt arbeiten, ersetzen diese aber nur durch Nickel.

Sprott (www.sprott.com) und viele andere Firmen sagen, dass Kobalt von Lateriten kommen wird und Indonesien hat einige der besten Laterite der Welt. Hochgradig, dicke Limonit-Zone und oberflächennah. Ich denke, dass Indonesien in kürzester Zeit Kobalt-Produzent Nummer 2 oder 3 sein wird und unser Team zu den erfahrensten Betreibern des Landes zählt.

Profiteer: Experten gehen davon aus, dass es lange dauern wird, bis die Kobaltproduktion zur wachsenden Nachfrage aufschließen wird. Wie groß ist Ihr Zeitfenster?

Ranjeet Sundher: Die meisten Banken gehen von einem Kobaltdefizit bis zum Jahr 2030 aus. Es wird Schwankungen auf dem Weg geben, aber es wird den endgültigen Preistrend bestimmen. Davon abgesehen liegt die Chance jenseits dieses Zeitraumes. Elektrofahrzeuge werden weiter an Bedeutung gewinnen und die Nachfrage wird weiterhin bestehen.

Hinzu kommt, dass unerfreuliche Entwicklungen in der Demokratischen Republik Kongo - und wir fangen schon an, einige zu sehen - zu weiteren Defiziten führen werden. Ich denke, es gibt ein kurzfristiges Fenster, um von diesem unmittelbaren Defizit zu profitieren und einen langfristigen Trend, der nicht verschwindet.

Profiteer: Vielen Dank für das Interview. Viel Erfolg in der Zukunft!

 

Das englischsprachige Original-Interview finden Sie hier:
Exclusive Interview with Ranjeet Sundher, CEO von Pacific Rim Cobalt Corp..

 

 

 

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